|
Suche
|
|
|
Webtipps
|
Verschicke kostenlos schöne Grusskarten und Geburtstagskarten an Deine Freunde auf eKartenwelt.de.
Wer sich Ziele setzt, erreicht mehr. Führe jetzt Dein kostenloses Zieltagebuch auf aimido.de.
|
|
|
Jobs & Praktika
|
mehr
|
|
|
|
 |
|
|
Sie sind nicht eingeloggt
|
Freitag, 10. September 2010
|
|
|
Erfahrungsbericht lesen
|
|
Userbewertung
|
sehr hilfreich (9.0)

3487-mal gelesen
|
Autor: anonym (10.Mär.07 19:40)
Hochschule: Paderborn U
Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen/Elektrotechnik
Stadt: Paderborn
Land: NRW
Pro: übersichtliche Uni mit schönem Campus, angeschlossene Forschungsinstitute (HNI,CLAB)
Kontra: Studiengang läuft nur als Anhängsel der Fachrichtung Maschinenbau mit
Fazit: (6.0) Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Elektrotechnik (Wing/E-Technik) an der Universität Paderborn ist eher technisch orientiert. Das Grundstudium umfasst im Wesentlichen die gleichen Fächer wie das Studium der Elektrotechnik und ist dementsprechend theorielastig. Aufteilung ca. 25% BWL, 75% technische Fächer.
Der Fachbereich Elektrotechnik ist an der Universität Paderborn allerdings eher unterentwickelt.
Die dominierenden Fachbereiche sind Informatik und Maschinenbau.
Der Großteil der Wings studiert deshalb mit Fachrichtung Maschinenbau was zur Folge hat, dass die relative geringe Zahl von Studenten mit Fachrichtung Elektrotechnik vom zuständigen Professor aus dem Bereich Maschinenbau gleich mitbetreut wird. Dies schlägt sich vor allem im Fächerkanon des Grundstudiums nieder. Offensichtlich durfte sich hier der Fachbereich E-Technik austoben, denn bis auf die Alibi Veranstaltung Datenverarbeitung kommt Informatik so gut wie nicht vor. Insbesondere technische Informatik, an allen anderen Universitäten eine Pflichtveranstaltung für Wirtschaftsingenieure, wird nicht gelehrt (bei den Maschinenbauern allerdings schon!).
Der BWL Teil umfasst mit allgemeiner BWL und Volkswirtschaftslehre die notwendigen Grundlagen fürs Hauptstudium und bereitet im Allgemeinen keine Probleme.
Im Hauptstudium macht der technische Teil dann nur noch 25% aus, dafür muss man nun Fächer aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik sowie ein interdisziplinäres Wahlpflichtfach wählen. Eine ingenieurswissenschaftliche Vertiefung wird so unmöglich gemacht, da sich grundlegende Vorlesungen wie Regelungstechnik, Digitaltechnik, Nachrichtentechnik und Sensorik in unterschiedlichen Modulen befinden, von denen man aber nur zwei auswählen darf.
Die starke technische Betonung im Grundstudium wird hier nicht konsequent fortgeführt wie an anderen Universitäten, wo die oben genannten Fächer Pflichtveranstaltungen im Hauptstudium sind. Daneben bekommt man in manchen Modulen, wie z.B. der Schaltungstechnik schnell Probleme wegen der fehlenden Kenntnisse in technischer Informatik.
Ich habe in Ermangelung andere Angebote neben meiner Vertiefung Mikroelektronik Vorlesungen und Projekte aus dem Bereich Maschinenbau gewählt, wie z.B. Programmierung von CNC Steuerungen. Der Lehrstuhl Schaltungstechnik bietet allerdings seit kurzem mit den Vorlesungen Elektronikentwicklung und Produktmanagement zwei auf Wirtschaftsingenieure zugeschnittene Veranstaltungen an.
Die Qualität der Lehre ist allgemein gut, mit einigen Ausrutschern nach unten. Während die Vorlesung Mathematik für Elektrotechniker z.B. wirklich sehr gut ist kann man andere Fächer wie Systemtheorie vor allem aufgrund der schlechten Übungen knicken. Über die Ausstattung der Uni braucht man sich nicht zu beklagen, insbesondere die Informatik und das der Uni angeschlossene Heinz-Nixdorf-Institut sind sehr gut ausgestattet.
Zusammenfassung:
Allgemein scheint das Grundstudium eher dazu zu dienen die Spreu vom Weizen zu trennen als unbedingt notwendige Grundlagen zu legen.
Nach dem Motto, an uns kommt keiner vorbei der des Titels Ingenieur nicht würdig ist.
Konsequenterweise sind die Durchfallraten sehr hoch. Insbesondere die Tatsache, dass man versucht hat so viel Elektrotechnik wie möglich in die 4 Semester zu packen macht sich negativ bemerkbar. Andere Universitäten nutzen bspsw. das 4 und 5 Fachsemester um die Grundlagen in Signal- und Systemtheorie zu vermitteln und bringen dafür Grundlagen der Informatik mit ins Grundstudium.
Im Hauptstudium kann man dann um technische Fächer weitestgehend einen Bogen machen, wer allerdings mehr will steht auf dem Schlauch.
Daneben spürt man deutlich das Übergewicht des Maschinenbaus. So gibt es für Wings mit Fachrichtung Maschinenbau viele Studien oder Diplomarbeiten an der Schnittstelle zwischen Technik und BWL (oftmals in Kooperation mit einem Industriepartner) während man im Bereich Elektrotechnik fast ausschließlich Themen aus dem Bereich der Entwicklung findet.
Persönlich ziehe ich das Fazit, dass der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Elektrotechnik in Paderborn weder Fisch noch Fleisch ist. Trotz der großen Wahlmöglichkeiten im Hauptstudium fehlte mir einfach der Bezug zur Elektronik, den Titel Dipl. Wirt. Ing. hätte ich mit Maschbau auch einfacher haben können.
Für reine Elektrotechniker ist die Uni mit Sicherheit empfehlenswert und für jemanden der Wing Richtung Maschinenbau studieren will auch (Tip: der Lehrstuhl für Mechatronik hat einen exzellenten Ruf).
Wings mit Interessenschwerpunkt auf Elektrotechnik oder BWL sollten sich jedoch lieber anderswo umsehen. Für denjenigen der mehr an BWL interessiert ist, steckt zu viel Elektrotechnik im Grundstudium und für denjenigen der mehr an Elektrotechnik interessiert ist, gibt das Hauptstudium einfach nicht genug her.
|
| Basics |
Bewertung Atmosphäre an der Hochschule (10=hervorragend): (8.0)
| |
| Verwaltung |
Bewertung Hochschulverwaltung (10=schnell und effizient): (8.0)
Bewertung Prüfungsamt (10=schnell und effizient): (10.0)
Bewertung Studienberatung (10=hervorragend informiert und engagiert): (2.0)
Bewertung Akademisches Auslandsamt (10=hervorragend informiert und engagiert): (8.0)
| |
| Lehre |
Bewertung Quantität Lehrangebot (10=viele verschiedene Lehrveranstaltungen): (7.0)
Bewertung Qualität Lehrangebot (10=hervorragende Lehrveranstaltungen): (7.0)
Bewertung Bereitstellung von Lehrmaterialien, Skripten etc. (10=alle Lehrmaterialien werden bereitgestellt): (9.0)
Bewertung Betreuung durch Dozenten (10=hervorragende Betreuung): (6.0)
| |
| Ausstattung |
Bewertung Qualität Hörsäle, Seminarräume (10=gepflegt und komfortabel): (9.0)
Bewertung Quantität Hörsäle, Seminarräume (10=immer ein Platz zu finden): (8.0)
Bewertung Quantität Computerpools, Bibliotheken (10=immer ein Computer frei bzw. Literatur im Regal): (10.0)
Bewertung Öffnungszeiten Computerpool, Bibliotheken (10=rund um die Uhr geöffnet): (10.0)
Bewertung Mensen (10=hervorragendes Essen): (8.0)
Bewertung Allgemeines Erscheinungsbild Campus (10=sehr gepflegt und übersichtlich): (10.0)
Bewertung Verkehrsanbindung der Hochschule (10=hervorragend angebunden): (10.0)
| | |
|
|
| » Keine Kommentare in der Datenbank... |
|
|